Auf Initiative von Silvia Barz kam Rudolf Scharping wieder mal nach Diez. Es war ein schöner Abend in dem Restaurant am Baggersee. Viele der Altgenossen aus der damaligen Zeit, als Rudolf noch politisch aktiv war, waren gekommen. Rudolf ist immer noch der Politprofi von damals, immer noch tagespolitisch auf der Höhe, keine Fragen offenlassend und seine Argumentation war nachvollziehbar. Es hat richtig Spaß gemacht.
Bereits seit einigen Jahren nutzt die SPD Diez die Sommermonate um sich immer wieder im Rahmen ihrer Aktion „SPD vor Ort“ in Diez und Umgebung umzuschauen und kundig zu machen.
Zuletzt stand ein „vor Ort-Termin“ in der Polizeiinspektion in der Goethestraße in Diez auf der Agenda.
Der Leiter der Polizeiinspektion, Herr Martin Hausen, empfing die Diezer Sozialdemokraten und den Landtagsabgeordneten Jörg Denninghoff. Er freute sich über das Interesse und informierte ausführlich und sehr anschaulich über Arbeitsschwerpunkte, Personalsituation und aktuelle Entwicklungen in der Polizeiarbeit.
51 Polizistinnen und Polizisten sorgen im Schichtdienst rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung in der Region.
Das Arbeitsspektrum ist riesig und die Herausforderungen für die sehr gut ausgebildeten Beamtinnen und Beamten sind enorm.
Da drängt sich natürlich für die Sozialdemokraten die Frage nach der Anerkennung der gesellschaftlich so wichtigen Tätigkeit durch ausreichende Personalausstattung sowie eine gerechte Entlohnung und ausreichend Beförderungsmöglichkeiten auf. Sicher gibt es hier, wie fast in allen Bereichen der öffentlichen Daseinsfürsorge, noch Verbesserungsmöglichkeiten, welche die Sozialdemokraten nach ihren Möglichkeiten auch auf überregionaler Ebene fördern und fordern wollen.
Für die kommunalpolitische Ebene war es interessant zu erfahren, das die Zahl der Wohnungseinbrüche in der Region rückläufig ist und eine Verlagerung der kriminellen Aktivitäten zu beobachten ist.
Das Internet als Tatort spielt eine immer größere Rolle, aber auch „reale Orte“ entwickeln sich zunehmend zu Problembereichen.
So das Areal „Auf dem Wirt“. Hier zeichnet sich nach den Wahrnehmungen der Polizei die Etablierung einer Drogenszene mit Handel und Konsum ab. Dem gilt es mit Nachdruck entgegenzuwirken.
Für die Kommunalpolitik heißt es in diesem Zusammenhang zu klären, ob nicht doch die seinerzeit angedachte Videoüberwachung sinnvoll wäre.
Die andere Variante ist eine Erhöhung der Präsenz von Ordnungskräften. Die könnte ermöglicht werden durch eine stärke Kooperation mit dem Ordnungsamt der Verbandsgemeindeverwaltung Diez. Hierzu werden, wie zu erfahren war, von der Polizeiinspektion Gespräche angestrebt.
Zum Stichwort Kooperation konnte Herr Hausen berichten, dass mit der Bundespolizei, welche demnächst in die Freiherr-vom-Stein-Kaserne einzieht, schon sehr konstruktive Gespräche geführt wurden, die demnächst in einem Kooperationsvertrag konkretisiert werden sollen.
Zusammenfassend nahmen die Diezer Sozialdemokraten einen sehr guten Eindruck vom Besuch bei der Polizei Diez mit. Engagiert und gut motiviert wird hier für die Menschen in der Region gearbeitet. Dafür und für die geschenkte Zeit des Dienststellenleiters, Herrn Hausen, bedankten sich Landtagsabgeordneter Denninghoff und im Namen aller Diezer SPD´ler der Vorsitzende des Ortsvereins, Dieter Kämtner.
Dieter Kämtner und der Kreisvorsitzende Mike Weiland nahmen gemeinsam die Ehrung folgender langjähriger Parteimitglieder vor: Tobias Sprenger (15 Jahre), Helmut Ebert-Fürst (25 Jahre) Jürgen Wagner (25 Jahre) und Walter Winter (60 Jahre)
Links der geschäftsführende Vorstand: Dieter Kämtner, Annette Wick, Lothar Schmidt, Mike Weiland und Steffen Schneider; rechts die Geehrten: Helmut Ebert-Fürst, Walter Winter, Tobias Sprenger und Jürgen Wagner
SPD Diez debattiert über die vordringlichen Themen in Stadt, Kreis und Land
Mit Jörg Denninghoff, MdL und Mike Weiland, MdK und Kreisvorsitzender der SPD des Rhein-Lahn-Kreises sprachen Referenten aus Landes- und Kreispolitik in der öffentlichen Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Diez. Begrüßen durften die Diezer Sozialdemokraten auch Stadtbürgermeister Frank Dobra und den erster Beigeordneter der Stadt Diez, Edgar Groß. So konnten Themen aus allen kommunalpolitischen Ebenen angesprochen und orientiert an konkreten Zahlen und Beispielen debattiert werden.
Alte Kaserne – Kulturspeicher Seit einigen Jahren ist der SPD-Ortsverein Diez in den Sommermonaten im Rahmen der Aktion „SPD vor Ort“ regelmäßig in der Region unterwegs um Informationen und Eindrücke zu sammeln, welche dann in die konkrete Arbeit des Vereins und der Fraktion im Stadtrat einfließen. Erste Anlaufstelle in 2015 war jetzt der alte Getreidespeicher, auch „Alte Kaserne“ genannt. Das imposante, denkmalgeschützte Gebäude, direkt an der Lahnbrücke am Eingang zur Stadt gelegen, schläft seit vielen Jahren scheinbar einen Dornröschenschlaf und wartet auf den finanzkräftigen Investor der das Gebäude der Stadt Diez abkauft, eine umfassende, dem Denkmalschutz entsprechende Sanierung vornimmt und dem Anwesen neues Leben einhaucht.
Die Vorsitzende des Förderverein Kulturspeicher Diez e.V., Susanne Modemann,rechts, würde sich freuen, wenn neue Kräfte den Verein beleben.
Engagierte Bürgerinnen und Bürger sind aktiv geworden und beleben die Räumlichkeiten. Seit vielen Jahren gibt es den „Förderverein Kulturspeicher Diez e.V.“ der sich der Erhaltung des stadtbildprägenden Kulturdenkmales verschrieben hat. Die Vorsitzende des Vereins, Susanne Modemann, welcher es seinerzeit mit der Diezer Kunstwoche gelang das Gebäude wieder ins Blickfeld zu rücken.
Unbeeindruckt von all dem hat ein anderer Verein, SO-Theater Diez e.V. , die Initiative ergriffen und sich mit großem Engagement eine außergewöhnliche Spielstätte im Gebäude geschaffen.
Dr. Volker Schwamborn, erster Vorsitzender des Vereins, berichtete den Besuchern von der SPD Diez, mit nicht unberechtigtem Stolz auf das Erreichte, von den enormen Eigenleistungen und dem finanziellen Engagement der Vereinsmitglieder und den Förderern der Theaterarbeit. 99 Sitzplätze hat der Zuschauerraum, eine neue, fest eingebaute mehrstufige Bühne und eine aufwendige, ausgefeilte Beleuchtungstechnik. Mit unterschiedlichsten, zum Teil recht anspruchsvollen, Stücken gelingt es dem Theater mittlerweile pro Spielsession ca. 1000 Zuschauer in das Gebäude zu locken. Ein gutes Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn Bürger aktiv werden.
Dr. Volker Schwamborn, erster Vorsitzender des Vereins SO-Theater Diez e.V., berichtete den Besuchern von der SPD Diez.